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Mareia Claudia Lange

SoulrootsReflexionen

über Menschliches & Zwischenmenschliches

Körper — Psyche — Gefühle

Weiterhin emotional frustriert, trotz vieler Selbsterfahrungskurse?


Du warst nach dem letzten Selbsterfahrungskurs so motiviert und hoffnungsvoll und jetzt hat dich das Alltagsgrau doch wieder eingeholt?

Du hattest so viele inspirierende Ideen und warst voller Enthusiasmus und irgendwie kannst du das alles jetzt alleine nicht umsetzen oder schaffst es nicht dich aufzuraffen?

Dir war im Kurs so klar, wie du in der nächsten Situation, in der dich etwas emotional aufwühlt, so damit umgehen wirst, dass du gelassen bleibst und souverän reagierst? Und jetzt klappt es einfach nicht?

Eine Zeit geht es dir gut und dann fällst du doch wieder in ein emotionales Loch oder das ewig Gleiche auf und ab?

Du bist irgendwie immer wieder mit den gleichen Themen konfrontiert?

Die Kraft des unterstützenden Feldes.

Du bist bei einem Kurs. Es ist extrem faszinierend und du bekommst jede Unterstützung von den Mitkursteilnehmern und den Kursleitern. Das ist großartig und sehr nährend. Es hilft dabei das innere Kind ein wenig zu heilen oder überhaupt zu entdecken in welche Richtung es gehen soll. JedeR der/die schon ein Mal in einer Gruppe meditiert hat weiß, wie viel leichter es geht zu meditieren und wieviel tiefer die Erfahrung eventuell ist, wenn mit vielen Menschen zusammen meditiert wird, als wenn mensch es alleine Zuhause probiert. Die Motivation überhaupt zu meditieren ist größer, wenn du Menschen um dich rum hast, die auch meditieren wollen, als wenn du alleine Zuhause bist und dich aufraffen sollst. Kennst du das?

Es ist sehr sinnvoll in einem geschützten Rahmen neue Verhaltens- oder Reaktionsweisen auszuprobieren. Das Umfeld wird es dir in der Regel leicht machen und dich unterstützen. Das Gemeine ist, dass dein Gegenüber im Alltag, welche/r deine wunden Stellen aufkratzt dich nicht dazu ermutigen wird, dass du jetzt deine neue Reaktionsweise ausprobierst. In den seltensten Fällen war die Person im Kurs dabei. Zusätzlich übernimmt in einer emotionalen Stresssituation der Teil des Gehirns die Führung, der instinktiv auf alte Erfahrungsreaktionen zurückgreift. Das Ausprobieren im Kurs hat leider nicht ausgereicht, um diese instinktive Reaktion dauerhaft umzuprogrammieren. Es wurde bisher nur ein sachter Trampelpfad angelegt.

Die Kraft des positiven Denken.

In vielen Selbsterfahrungskursen werden Übungen gemacht, in denen du dir deine Wunschzukunft ausmalen sollst und dich so richtig darin einfühlen sollst, als würdest du es bereits erleben. Dies hilft unter Umständen sehr dabei die eigenen Wünsche wirklich zu klären und es fühlt sich großartig an, sich vorzustellen, dass dein Wunsch so eintritt. Das Problem dabei ist, dass das Gehirn nicht unterscheiden kann, ob es tatsächlich schon stattgefunden hat oder es nur eine Vorstellung war. Wenn der Wunsch also (für das Gehirn) schon erreicht wurde und dieses Erreichen wie ein angenehmer Spaziergang wirkte, dann tritt im Körper glückselige Entspannung ein. Wenn du dann im Alltag zurück bist, spürst du keine Impulse das anzupacken, was es zu tun gibt, damit sich der Wunsch wirklich erfüllen kann.

Wunsch nach schnellen Lösungen.

In der heutigen schnelllebigen Zeit wird an allen Ecken und Enden eingetrichtert, dass es für alle Probleme eine schnelle Lösung gibt. Dies ist auch im Gesundheits- und Selbsterfahrungsbereich ganz genau so. Es gibt immer wieder Menschen, die Wunderheilungen erfahren haben oder bei denen sich tatsächlich innerlich ein Schalter umgelegt hat, sie eine Art Aha-Erlebnis haben und von dem Moment an die Fähigkeit besitzen emotional anders auf zuvor schwierige Situationen zu reagieren. Das ist wundervoll. Leider ist dies für die wenigsten von uns die Realität. Oft, wenn auch nicht immer, haben viele der Menschen, bei denen es plötzlich klick macht, tatsächlich viel Vorarbeit geleistet, dass es zu diesem Moment kommen konnte, auch wenn der Zusammenhang in dem Moment nicht immer sofort klar ist. Tatsache ist, dass wir Menschen Gewohnheitstiere sind und es viel Übung braucht, damit sich neue Fähigkeiten festigen können. Laufen konntest du auch nicht in dem Moment in dem du aus dem Bauch deiner Mutter rauskamst, es brauchte viele (Fehl-)Versuche.

Alles nur Humbug?

Manche sind so frustriert, dass sie schließlich irgendwann aufgeben und sich denken, dass das doch alles rausgeschmissenes Geld war. Sie fühlen sich als würden sie auf der Stelle treten oder immer wieder an den gleichen Punkten landen, ohne Fortschritte. Die Hoffnung sinkt gen Nullpunkt, dass sich jemals etwas ändern wird – ganz besonders in den dunklen Momenten, in denen eine alte unangenehme Reaktion mal wieder besonders stark zum Vorschein kam, wirkt das so. Geht es dir auch so?

Dann möchte ich dir Hoffnung machen. Es war nicht alles umsonst. Es wurden wichtige Samen gesät, die aufgehen können, wenn sie stetig gepflegt werden. Es braucht viel Durchhaltevermögen und vermutlich noch etwas Feinschliff, also Hinweise, auf was es wichtig ist zu achten, und Erfahrungen, wenn deine Bemühungen langfristig Früchte tragen sollen.

Du wünschst dir Hilfe dabei? Dann nimm Kontakt mit mir auf. Ich begleite dich gerne auf deinem Entwicklungsweg, so dass du zukünftig zuversichtlich bleibst, deine Wünsche immer mehr umgesetzt bekommst und mit der Zeit in Situationen, in denen du bisher emotional aufgewühlt wurdest, immer häufiger auf eine Art reagierst, mit der du im Nachhinein zufrieden bist.

Ich freue mich über Rückmeldungen zu diesem Blogartikel. Kennst du manches davon aus deinem eigenen Leben? Hast du Wünsche für zukünftige Artikel? Hinterlasse gerne deine Anmerkungen. Sollte dir der Artikel gefallen haben, dann teile ihn bitte mit anderen Menschen.


Montag, 17.Oktober 2016

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warum ich den Blog führe

Die Arbeit mit den Menschen die ich begleite, meine Partnerschaftserfahrungen, das Tango Argentino tanzen, alltägliche Erlebnisse und meine Reisen in andere Länder regen mich besonders zur Reflexion über Menschliches und Zwischenmenschliches an.
Einige meiner Reflexionen teile ich hier.

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