Mareia Claudia Lange

Mareia Claudia Lange Diplompsychologin, Heilpraktikerin für Psychotherapie

motivation

Mein Traum ist es, in einer Gesellschaft zu leben, in welcher Menschen ihr Leben genießen.In der Menschen von Anfang an bestärkt und genährt werden. In welcher Menschen ermutigt werden ihre einzigartigen Talente zu entwickeln und zu leben. In welcher die Bedürfnisse der Menschen ernst genommen werden. In welcher Menschen sich mit gegenseitigem Respekt und Wertschätzung begegnen. In welcher Menschen sich sicher fühlen ihre Verletzlichkeit zu zeigen und in welcher Menschen sich gegenseitig unterstützen.

Ich habe das Bedürfnis dabei mitzuhelfen diese Gesellschaft präsenter, bewußter, authentischer, lebensliebender und emphatischer Menschen mit aufzubauen. Ich bin davon überzeugt, dass diese Art von Gesellschaft nur dann entwickelt werden kann, wenn der einzelne Mensch mit sich im Reinen ist. Deshalb biete ich einen sicheren, nährenden, experimentellen und wertschätzenden Raum, in welchem Menschen ihre Verbindung zu sich selbst und anderen erforschen können, mit dem Ziel erfüllende Beziehungen und generell erfüllende Leben zu führen.

In meinen ersten Lebensjahre, bis in die späte Jugendzeit hinein, gab es immer wieder Beziehungsabbrüche und viele Zeiten, in welchen ich mich nicht willkommen fühlte, so wie ich bin. Ich hatte den Eindruck anders und oft zu viel zu sein, mit meinen Bedürfnissen, mit meiner Neugier, mit meiner vielen Energie. Diese meine Geschichte hat sicherlich stark dazu beigetragen, dass es mir ein Anliegen ist, dass Menschen sich angenommen und willkommen fühlen, so wie sie sind. Mich hat früh interessiert, warum Menschen so geworden sind, wie sie geworden sind. Warum sie so denken, fühlen und handeln, wie sie es tun. Warum sie das glauben, was sie glauben. Mich hat interessiert, was es braucht, damit Beziehungen von Dauer sind und alle Beteiligten glücklich dabei sind. Ich habe es außerdem immer geliebt mich körperlich auszudrücken und die Welt taktil zu erkunden. Auf Grund dieser meiner Geschichte tue ich das was ich tue auf die Weise auf die ich es tue. Ich liebe meine Arbeit und bin dankbar für das Leben das ich führe und die Menschen mit denen ich es teile. Ich freue mich jedes Mal wieder, wenn ich durch meine Arbeit oder mein Sein in privaten Begegnungen Menschen dabei unterstützen oder ermutigen kann dem zu folgen, was sie dazu führt sich ihres Seins und Lebens zu erfreuen.

Mein Anliegen in meiner Begleitungsarbeit ist, dass Menschen ihre eigene Möglichkeit, in sich hineinzuhören und sich auszudrücken, entfalten. Mir ist es stets wichtig, dass sich die Person, die ich begleite, in der gemeinsamen Arbeit achtsam, herz- und respektvoll immer mehr entfaltet. Das Erlebte soll im Alltag integriert werden können. Die Selbstheilungskräfte werden aktiviert und die Eigenverantwortlichkeit gefördert.

Alltagstauglichkeit und Nachhaltigkeit finde ich essentiell. Meine Angebote zeichnen sich durch Tiefe, Klarheit und Lebensfreude aus. Bei mir kannst du dich aufgehoben fühlen, vertrauensvoll tief eintauchen und gleichzeitig Leichtigkeit erfahren. Ich begleite kompetent, respektvoll, liebevoll, freudig und unkonventionell. Was sich in meinem Methodenmix zeigt, aber wohl vor allem dadurch, dass bei mir eine Sitzung in der Regel bis zu 2 1/2 Stunden dauert. Ich nehme mir Zeit für die Menschen die zu mir kommen.

Eines meiner Talente ist es, zur Essenz vorzudringen und Menschen so zu führen, dass sie selbst zu dieser ihrer Essenz finden und wagen diese immer mehr zu leben. Diese Essenz ist für mich die Seele. Das wirklich Eigene, Authentische im Alltäglichen zu leben, bedeutet der Seele Wurzeln wachsen zu lassen.

Deshalb begreife ich meine Arbeit im Kern als religiös, im ursprünglichen Sinne des Wortes. Religo=rückbinden, also wieder mit etwas verbinden oder auch religio=wieder aufsammeln. In der Auswirkung ist sie politisch, denn wer sich selbst mit all seinen Seiten annimmt, wird auch andere eher so annehmen können wie sie sind.
Das am-eigenen-Leib-erfahren, wie stark die Einflüsse aus der frühesten Zeit wirken, bringt Bewußtheit ins Handeln. Dies wird wiederum zum aktiven Verändern bestehender gesellschaftlicher und zwischenmenschlicher Zustände führen, sowohl für die aktuellen, als auch für die Folgegenerationen.

In meinen Augen ist meine Arbeit ein Beitrag zur Friedensarbeit, ein Beitrag für mehr Toleranz, Verständnis, Mitgefühl, Respekt und authentischen, zugewandten und die Würde jedes Einzelnen wahrenden Begegnungen.



vita

1972
in Berlin, Deutschland geboren
seit 1999
Diplompsychologin (Studium an der Freien Universität Berlin)
seit 2000
Heilpraktikerin für Psychotherapie
1997–99 / 2002/03
Ausbildung in Biosynthese (tiefenpsychologisch fundierte Körperpsychotherapie) bei David Boadella, Silvia Specht-Boadella und Andreas Wehowsky
2001–02
Weiterbildung in ressourcenorientierter körperpsychotherapeutischer Arbeit für Eltern und deren Babys/Kleinstkindern bei Paula Diederichs, sowie in Emotioneller Erster Hilfe für Eltern und deren Babys/Kleinstkindern bei Thomas Harms
seit 2006
Zusammenarbeit mit Willi Maurer (Gefühls- und Körperarbeit)
seit 2010
Ausbildungsleitung, gemeinsam mit Willi Maurer, in Gefühls- und Körperarbeit nach Willi Maurer und Mareia Claudia Lange
1995–2008
Kurse und Weiterbildungen in verschiedenen Energie- und Körperarbeitsmethoden
1997–1999
Jahresgruppen in schamanischer Arbeit und Philosophie nach der Tradition der Twisted Hairs
2007–08
Schwitzhüttenleitungs-Lerngruppe unter der Leitung von Gabriella Bugari
2011
Yogalehrerin, 200-Stunden-Anusara Yoga-Teachers Training bei Lalleshvari und Vilas Turske
2013
Ausbildung in orthopädischer Yogatherapie bei Lilla Wuttich
2015
Fortbildungen in verschiedenen lösungsorientierten/systhemischen Kurzzeittherapieansätzen u.a. bei Manfred Prior
2015-2017
Ausbildung in Imago Paartherapie – derzeit Imago Paartherapeutin in Zertifizierung
2016/17
Weiterbildungsmodul zur Tipi-Methode („Technique d’identification sensorielle des peurs inconscientes“ – Technik zur Identifizierung unbewusster Ängste auf Körperebene)

wirken

Ich begleite seit 1998 Menschen in ihren Entwicklungsschritten – sei es während ihrer Krisenzeiten oder ihrer Suche nach ihrem Selbst und ihrem Kernwesen-Wesenskern. Aus all den verschiedenen Kursen und Ausbildungen, an denen ich teilgenommen habe, sowie den Erfahrungen, die ich im Alltag und der Arbeit gemacht habe, ist meine eigene Arbeit gewachsen. Auf Grund dessen wird bei mir auch keine Methode in Reinform angeboten. Ich wähle und kombiniere der Situation entsprechend, wandele ab oder kreiere aus dem Moment heraus.

Meine psychologisch-therapeutische Erfahrung ist meine wichtigste Grundlage, die sich natürlich auch in den anderen Methoden widerspiegelt, die
ich gerne in die gefühls- und körperzentrierte therapeutische Arbeit integriere. Die indianisch-schamanische Philosophie, die mir vermittelt wurde, ist mir so in Fleisch und Blut übergegangen, dass sie Teil meiner Lebenseinstellung ist. In meiner Yogaausbildung stellte ich fest, dass sich manches der indianisch-schamanischen Philosophie und der tantrisch-yogischen Philosophie, die ich dort vermittelt bekam, überschneidet. Eine Zeit lang erforschte ich und experimentierte ich mit der Lebensblume, der Heiligen Geometrie und den 9 Dimensionen (nach Barbara Hand Claw). Die Aktivierung der MerKaBa (dem Lichtkörper), sowie die seither täglichen Meditationen und inneren Reisen in verschiedenste Dimensionen und Wirklichkeiten unseres Universums und die seit vielen Jahren praktizierten Meditationen in denen ich mich in meine Seelenlandschaft begebe, wirken sich stark auf mein Leben aus und haben viel Veränderung bewirkt. Diese Praktiken prägen zwar meine Art mit Menschen umzugehen, sind allerdings mein persönlicher Hintergrund. Ich respektiere selbstverständlich die Glaubensvorstellungen jeder einzelnen Person die zu mir kommt.

In meiner Art zu denken und mich mit den verschiedensten Kosmologien und Theorien auseinanderzusetzen, ist deutlich zu erkennen, dass ich eine westlich-rationale Schulung durchlaufen habe. Ich schätze es sehr, Erkenntnisse und Erklärungen direkt aus meiner praktischen Erfahrung abzuleiten. Ich erfreue mich allerdings ebenfalls sehr daran, wenn diese persönlichen Schlussfolgerungen durch wissenschaftliche Forschung gestützt werden.

wie bin ich da

Ich habe vielfältige Rollen in meiner Arbeit.
Viele Male bin ich eine Art Hebamme, da ich darin unterstütze, bisher verdrängte oder unentdeckte Seiten ans Licht zu bringen. Ich bin auch Impulsaufnehmerin und -geberin, da ich mit dem gehe, was von der Person, die mich aufsucht, kommt und dann Anregungen gebe, die in die Richtung, die als Ziel gewünscht wurde, führt. Es ist ein ewiges Lauschen und aufeinander eingehen und wirkt manchmal fast wie ein Tanz.
Nicht ich leite alleine den Prozeß, sondern die begleitete Person bestimmt eigenverantwortlich die Richtung und den Inhalt. Wir sind beide aktiv beteiligt. Darum begreife ich mich auch nicht als Therapeutin, sondern als Begleiterin. Ich hole die Person dort ab, wo sie steht, und begebe mich mit ihr zusammen auf Entdeckungsreise, von der am Anfang nicht immer klar ist, wo sie hinführt. Ich folge zwar einem roten Faden, dieser wird jedoch von der begleiteten Person vorgegeben. Ich bleibe also eine Ebenbürtige, die in manchen Dingen zwar einen klareren Ein- oder Überblick hat, aber das Tempo und die Richtung bestimmt die Person, die zu mir kommt.

Ich gebe Raum zu sein. Ich zeige mich als menschliches Gegenüber und manches Mal teile ich meine eigenen Erfahrungen. Ich bin auch eine ewig neugierige Forscherin, denn ich liebe es, auf den unterschiedlichsten Wegen in die menschlichen Tiefen vorzudringen. Ich bin immer wieder tief berührt, die Geschichten der Personen zu erfahren, die sie mir anvertrauen und durch die gemeinsame Arbeit Einblick zu bekommen, in die Lebenswege, die Menschen beschritten haben und die sie zu der Person gemacht haben, die sie sind.

Ich gehe davon aus, dass jede Handlung die Folge der eigenen Erfahrungen, die im Leben gemacht wurden, ist. Auf Grund dessen begegne ich jeder Person als Mensch und nehme mein Gegenüber als Person im Ganzen wahr und nicht als eine Person mit einer Spezifischen Diagnose oder einer bestimmten kulturellen oder religiösen Gruppierung. Ich frage wenig nach der Vorgeschichte,sondern lasse mich vor allem auf das Anliegen der Person, die ich gegenüber habe, im jeweiligen Moment, ein.

Ausschlaggebend für die Zusammenarbeit ist die eigene, ernsthafte Motivation, der Person die zu mir kommt, etwas ändern zu wollen. Ich glaube daran, dass in jedem Menschen Fähigkeiten schlummern, die herauskommen können, wenn die Umstände förderlich sind und das Gegenüber, in diesem Fall ich, an die Person und deren Fähigkeiten glaubt. Es braucht allerdings das eigenverantwortliche Engagement der Person. Mein Glauben allein wird keine Berge versetzen. Es geht nur zusammen und das wurzelt bei mir auf Freiwilligkeit.