Gefühls- & Körperarbeit

Gefühls- &Körperarbeit

Weisheit heißt nicht intellektuell zu verstehen; sie ist in der Tat ein emotionales Verständnis, das durch Erfahrung gewonnen wird.Ramtha

Was ist Gefühls- und Körperarbeit

Du benennst dein Thema und ich begleite dich in deinem Prozeß. Wir folgen dabei deinen Gefühlen, Ahnungen und inneren Bildern. Den Einstieg bildet beispielsweise eine real erlebte Situation, ein körperliches Unbehagen oder ein Traum. Dies führt zu Körperempfindungen, sowie der Erkundung der eigenen inneren Bilderwelt. Mit Hilfe von körperlichem Gefühlsausdruck, sowie der Benennung und Nachnährung der ursprünglichen Bedürfnisse, werden die Programme, die im täglichen Leben automatisch abgespult werden, verändert.

Diese Art der Arbeit ist besonders für die Menschen geeignet, die sich in ihrem Gefühlsausdruck eher zurückhalten und sich nicht trauen alle ihre Gefühle, also beispielsweise auch Scham, Traurigkeit und Wut, zu leben oder sich verwehren Freude zu empfinden. Und es ist der richtige Ansatz für die Menschen, die herausfinden möchten, woher die Ursachen für ihre jetzigen Verhaltensweisen und emotionalen Reaktionen liegen.

Tipi („Technique d’identification sensorielle des peurs inconscientes“ – Technik zur Identifizierung unbewusster Ängste auf Körperebene)

Zur Veränderung der alltäglichen, oftmals emotional geladenen und belastenden Situationen, braucht es allerdings nicht immer die Erkundung und Veränderung der Ursprungssituation. Es darf auch einfach gehen. Wenn du eine repräsentative Situation benennen kannst und den Augenblick darin, an dem deine emotionale Reaktion am stärksten war, dann können wir mit einer Methode (Tipi) arbeiten, die eine körpereigene Ressource aktiviert, die deine bisherige Reaktion schnell und einfach so verändert, dass du zukünftig in ähnlichen Situationen gelassen bleibst.

Tipi ist großartig für Menschen, denen es nicht darauf ankommt, wo die Ursache einer emotionalen Reaktion oder Blockierung liegt, sondern die ihr Leben schlichtweg befreiter, leichter und gelassener leben möchten. Frei beispielsweise von Ängsten, Lampenfieber, Antriebslosigkeit, Blockierungen, Beklemmungsgefühlen, Angespanntheit, Verärgerung, Wutausbrüchen und Frustration.

Klare, bewußte Kommunikation als integraler Bestandteil in der Gefühls- und Körperarbeit

Im Rahmen der Gefühls- und Körperarbeit lege ich sehr viel Wert auf klare Kommunikation und die Übernahme der Eigenverantwortlichkeit in dieser. Es wird schnell deutlich werden, ob das eigene Leben auf Annahmen aufgebaut wird, die eigenen Bedürfnisse benannt werden, ob klare Absprachen getroffen werden, bei sich selbst geblieben wird und auch ob die eigenen Formulierungen so sind, dass es für das Gegenüber leicht ist offen zuzuhören.

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Wie ?

In der Gefühls- und Körperarbeit wird mit folgenden Ansätzen gearbeitet:

  • Regressionsarbeit
  • Integration von primären Erfahrungen
  • bewusste Kommunikation
  • Wahrnehmungsschulung
  • Begleitung zur Eigenverantwortung
  • Arbeit mit inneren Bildern
  • Traumarbeit
  • Biographiearbeit
  • empathischer Rollendialog
  • Arbeit mit dem Atem
  • Tipi

Ich lasse ergänzend folgende Ansätze in die Gefühls- und Körperarbeit mit einfließen:

Setting

Ich arbeite stets auf einem 2x2m Futon, der auf dem Fußboden liegt. Wir sitzen auf Kissen.
Meine Arbeitsmaterialien bestehen aus Kissen und/oder Matten, einem Handtuch, einer Schüssel, Taschentüchern, sowie Papier und Stiften.

Ich bringe mich als Mensch ein und erzähle auch manches Mal von meinen eigenen Erfahrungen. Berührung – in klarem Rahmen/mit klaren Grenzen/Rollen – ist häufig Teil der Arbeit.

Wir tauchen – nach einem kurzen Vorgespräch – grad in die Tiefen deines Themas ein. Bitte erscheine in bewegungsfreundlicher Kleidung. Bitte nicht im Rock, sondern in einer Hose.

Welches Format ?

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Ich biete die Gefühls- und Körperarbeit für Einzelpersonen, Paare und in Gruppen an, außerdem bildet sie oft den Schwerpunkt in den mehrtägigen Intensivbegleitungen, die ich für 1-2 Personen anbiete.

Mehr Details zu den Formaten

Feedback

Kommentare von Menschen, die in Sitzungen begleitet wurden, sich eine Intensiv-Begleitung gegönnt haben oder an Workshops teilnahmen:

Ich finde die Arbeit lustvoll, auch wenn die Tränen fließen, es weh tut oder mal heftig ist, doch unterm Strich ist der Gewinn riesig.

Ute

Ich glaube, die größte Qualität im Begleiten ist dein Vertrauen, dass sich alles zum richtigen Zeitpunkt zeigen wird – in uns und für dich als Begleiterin. Du hast die Signale des Körpers genau wahrgenommen und uns mit großer Sicherheit durch Höhen und Tiefen des Prozesses geführt und begleitet und ermutigt, tiefer zu gehen, den Körper wirklich führen zu lassen.

Anna nach einem 4-Tage-Intensiv mit ihrer Schwester

Deine Präsenz und deine Arbeit sind eine Gelegenheit, welche hilft, die Ursprünge der Paardynamiken, die sich im Laufe der Zeit einstellen, zu verstehen. Es klärt die Motive bestimmter Verhaltensweisen und durch die Arbeit setzt sich ein Prozess in Gang, der dazu führt, dass sich die  Automatikreaktionen verändern.

Paolo nach einem 5-Tage-Intensiv mit seiner Frau

Wofür ich bei anderen ein halbes Jahr brauche, erreiche ich bei dir, mit der Gefühls- und Körperarbeit, in einer Sitzung.

Viola

Ich möchte euch diese tolle Frau empfehlen, die exzellente Gefühls- und Körperarbeit anbietet. Ich bin begeistert, wie klar sie mich an die Quellen tiefer Gefühle gebracht hat – und Klärung und Transformation geschehen konnte.

Andreas

GKA & ich

Parallel zu meinem Psychologiestudium, in den 90ger Jahren, nahm ich an verschiedenen Seminaren teil, die meine Intuition in der Arbeit mit dem Körper und den Emotionen der Menschen, die ich begleitete, schulten. Des weiteren absolvierte ich eine fünfjährige Ausbildung in Biosynthese, einer neoreichianischen, tiefenpsychologisch fundierten Körperpsychotherapie. Anschließend bildete ich mich in der Arbeit mit Eltern und (Schrei-)Babys weiter, die sich in einer emotionalen Krisensituation befanden. Auch in den Folgejahren nahm ich an verschiedenen Weiterbildungen teil, die mein Repertoire bereichern konnten. Zudem lese ich sehr viel und fühle mich durch manches davon inspiriert. Wenn ich es an mir selbst ausprobiert habe und es zu dem Rest meiner Arbeit passt, integriere ich das dann gerne in diese.

In all diesen Kursen, war neben der Theorie und der praktischen Anwendung der Theorie die Selbsterfahrung ein fester, wichtiger Bestandteil. Ich machte am eigenen Leib viele Erfahrungen, die mich tief berührten und ein anderes Verständnis für die Zusammenhänge zwischen frühen Geschehnissen und späterem Verhalten erkennen ließen.

Meine eigene Geschichte als Frühgeborene und einem sechswöchigen Krankenhausaufenthalt in Brutkasten und Wärmebettchen direkt nach der Geburt haben prägende Spuren hinterlassen, die sich besonders im Kontakt mit Menschen und in (Liebes-)Beziehungen widerspiegelten. Mit den Jahren lernte ich, dank dieser körperorientierten, teils psychotherapeutischen Ansätze, anders mit emotional herausfordernden Situationen umzugehen und mehr Verantwortung für mein eigenes Tun und meine Art der Kommunikation zu übernehmen.

Im Jahr 2006 lernte ich den Schweizer Willi Maurer kennen (Dessen Buch: Der erste Augenblick des Lebens: Der Einfluß der Geburt auf die Heilung von Mensch und Erde 2009 im Drachenverlag erschien). Er lebt, wie auch ich zu diesem Zeitpunkt, im Tessin/Schweiz. Wir stellten fest, dass unsere Arten, Menschen zu begleiten und die Schlußfolgerungen, die wir dadurch gezogen hatten, sich in vielem überschnitten. Wir beschlossen, fortan regelmäßig gemeinsam Gruppen anzubieten und ab 2010 dann auch gemeinsam in Gefühls- und Körperarbeit auszubilden. Dies taten wir bis zum Jahr 2016. Danach trennten sich unsere Wege wieder.