Gefühls- & Körperarbeit

Gefühls- &Körperarbeit

Weisheit heißt nicht intellektuell zu verstehen; sie ist in der Tat ein emotionales Verständnis, das durch Erfahrung gewonnen wird.Ramtha

Was ist Gefühls- und Körperarbeit

Die Quellen ungewollter Gewohnheiten und Muster werden gefunden und transformiert, der natürliche Emotionsfluß wird freigesetzt und die eigenen Ressourcen werden aktiviert bzw. gestärkt.

Du benennst dein Thema und ich begleite dich in deinem Prozeß. Wir folgen dabei deinen Gefühlen, Ahnungen und inneren Bildern. Den Einstieg bildet beispielsweise eine real erlebte Situation, ein körperliches Unbehagen oder ein Traum. Dies führt zu Körperempfindungen, sowie der Erkundung der eigenen inneren Bilderwelt. Mit Hilfe von körperlichem Gefühlsausdruck, sowie der Benennung und Nachnährung der ursprünglichen Bedürfnisse, werden die Programme, die im täglichen Leben automatisch abgespult werden, verändert.

Klare, bewußte Kommunikation als integraler Bestandteil in der Gefühls- und Körperarbeit

Im Rahmen der Gefühls- und Körperarbeit lege ich sehr viel Wert auf klare Kommunikation und die Übernahme der Eigenverantwortlichkeit in dieser. Es wird schnell deutlich werden, ob das eigene Leben auf Annahmen aufgebaut wird, die eigenen Bedürfnisse benannt werden, ob klare Absprachen getroffen werden, bei sich selbst geblieben wird und auch ob die eigenen Formulierungen so sind, dass es für das Gegenüber leicht ist offen zuzuhören.

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Wie ?

In der Gefühls- und Körperarbeit wird mit folgenden Ansätzen gearbeitet:

  • Regressionsarbeit
  • Integration von primären Erfahrungen
  • bewusste Kommunikation
  • Wahrnehmungsschulung
  • Begleitung zur Eigenverantwortung
  • Arbeit mit inneren Bildern
  • Traumarbeit
  • Biographiearbeit
  • empathischer Rollendialog
  • Arbeit mit dem Atem

Ich lasse ergänzend folgende Ansätze in die Gefühls- und Körperarbeit mit einfließen:

Setting

Ich arbeite stets auf dünnen Massagematten auf dem Fußboden. Wir sitzen auf Kissen.
Meine Arbeitsmaterialien bestehen aus Kissen und/oder Matten, einem Handtuch, einer Schüssel, Taschentüchern, sowie Papier und Stiften.

Ich bringe mich als Mensch ein und erzähle auch manches Mal von meinen eigenen Erfahrungen. Berührung – in klarem Rahmen/mit klaren Grenzen/Rollen – ist häufig Teil der Arbeit.

Wir tauchen – mit nur ganz kurzem Vorgespräch – grad in die Tiefen deines Themas ein. Bitte erscheine in bewegungsfreundlicher Kleidung. Bitte nicht im Rock, sondern in einer Hose.

Welches Format ?

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Ich biete die Gefühls- und Körperarbeit für Einzelpersonen, Paare und in Gruppen an, außerdem bildet sie den Schwerpunkt in den mehrtägigen Intensivbegleitungen, die ich für 1-2 Personen anbiete. Des weiteren besteht die Möglichkeit, sich in dieser Arbeit, von mir und meinem Kollegen Willi Maurer, berufsbegleitend ausbilden zu lassen. Weitere Informationen zur Ausbildung sind am Ende des GKA-Abschnitts zu finden.

Mehr Details zu den Formaten

Feedback

Kommentare von Menschen, die in Sitzungen begleitet wurden, sich eine Intensiv-Begleitung gegönnt haben oder an Workshops teilnahmen:

Ich finde die Arbeit lustvoll, auch wenn die Tränen fließen, es weh tut oder mal heftig ist, doch unterm Strich ist der Gewinn riesig.

Ute

Ich glaube, die größte Qualität im Begleiten ist dein Vertrauen, dass sich alles zum richtigen Zeitpunkt zeigen wird – in uns und für dich als Begleiterin. Du hast die Signale des Körpers genau wahrgenommen und uns mit großer Sicherheit durch Höhen und Tiefen des Prozesses geführt und begleitet und ermutigt, tiefer zu gehen, den Körper wirklich führen zu lassen.

Anna nach einem 4-Tage-Intensiv mit ihrer Schwester

Deine Präsenz und deine Arbeit sind eine Gelegenheit, welche hilft, die Ursprünge der Paardynamiken, die sich im Laufe der Zeit einstellen, zu verstehen. Es klärt die Motive bestimmter Verhaltensweisen und durch die Arbeit setzt sich ein Prozess in Gang, der dazu führt, dass sich die  Automatikreaktionen verändern.

Paolo nach einem 5-Tage-Intensiv mit seiner Frau

Wofür ich bei anderen ein halbes Jahr brauche, erreiche ich bei dir, mit der Gefühls- und Körperarbeit, in einer Sitzung.

Viola

Ich möchte euch diese tolle Frau empfehlen, die exzellente Gefühls- und Körperarbeit anbietet. Ich bin begeistert, wie klar sie mich an die Quellen tiefer Gefühle gebracht hat – und Klärung und Transformation geschehen konnte.

Andreas

GKA & ich

Parallel zu meinem Psychologiestudium, in den 90ger Jahren, nahm ich an verschiedenen Seminaren teil, die meine Intuition in der Arbeit mit dem Körper und den Emotionen der Menschen, die ich begleitete, schulten. Des weiteren absolvierte ich eine fünfjährige Ausbildung in Biosynthese, einer neoreichianischen, tiefenpsychologisch fundierten Körperpsychotherapie. Anschließend bildete ich mich in der Arbeit mit Eltern und (Schrei-)Babys weiter, die sich in einer emotionalen Krisensituation befanden. Auch in den Folgejahren nahm ich an verschiedenen Weiterbildungen teil, die mein Repertoire bereichern konnten. Zudem lese ich sehr viel und fühle mich durch manches davon inspiriert. Wenn ich es an mir selbst ausprobiert habe und es zu dem Rest meiner Arbeit passt, integriere ich das dann gerne in diese.

In all diesen Kursen, war neben der Theorie und der praktischen Anwendung der Theorie die Selbsterfahrung ein fester, wichtiger Bestandteil. Ich machte am eigenen Leib viele Erfahrungen, die mich tief berührten und ein anderes Verständnis für die Zusammenhänge zwischen frühen Geschehnissen und späterem Verhalten erkennen ließen.

Meine eigene Geschichte als Frühgeborene und einem sechswöchigen Krankenhausaufenthalt in Brutkasten und Wärmebettchen direkt nach der Geburt haben prägende Spuren hinterlassen, die sich besonders im Kontakt mit Menschen und in (Liebes-)Beziehungen widerspiegelten. Mit den Jahren lernte ich, dank dieser körperorientierten, teils psychotherapeutischen Ansätze, anders mit emotional herausfordernden Situationen umzugehen und mehr Verantwortung für mein eigenes Tun und meine Art der Kommunikation zu übernehmen.

Im Jahr 2006 lernte ich den Schweizer Willi Maurer kennen (Dessen Buch: Der erste Augenblick des Lebens: Der Einfluß der Geburt auf die Heilung von Mensch und Erde 2009 im Drachenverlag erschien). Er lebt, wie auch ich zu diesem Zeitpunkt, im Tessin/Schweiz. Wir stellten fest, dass unsere Arten, Menschen zu begleiten und die Schlußfolgerungen, die wir dadurch gezogen hatten, sich in vielem überschnitten. Wir beschlossen, fortan regelmäßig gemeinsam Gruppen anzubieten.

Da Willi seit über 20 Jahren Gruppen, unter dem Namen Gefühls- und Körperarbeit anbot und ich zu diesem Zeitpunkt nur gelegentlich Gruppen zu bestimmten Themen und ansonsten vor allem Einzeltherapeutische Begleitungsarbeit angeboten hatte, blieben wir bei dem Namen Gefühls- und Körperarbeit, mit dem er sich bereits etabliert hatte. Da der Name die Essenz dessen, worum es mir in der prozeßbegleitenden Arbeit in der Essenz geht, sehr gut ausdrückt, benutze ich seither diesen Namen auch für meine Einzel- und Paartherapeutischen Angebote.

Die Zusammenarbeit war und ist für beide Seiten sehr befruchtend und so begannen wir im Jahr 2010 gemeinsam eine Ausbildung in Gefühls- und Körperarbeit anzubieten, um unser Erfahrungswissen weiterzuvermitteln.

Ausbildung Gemeinsam Lernen – berufsbegleitende Ausbildung in Gefühls- und Körperarbeit

Diese Ausbildung richtet sich an Menschen, die im therapeutischen Bereich oder in der Geburtshilfe arbeiten (oder dies beginnen möchten) und den Umgang mit Emotionen, Körperempfindungen und konflikthaften Situationen lernen möchten und dies in ihre Arbeit integrieren wollen.

Die Treffen setzen sich aus einer Synthese von Selbsterfahrung, gegenseitiger Begleitung, angeleiteten Übungen und Theorie zusammen.

Wir widmen uns jeweils den Themen, die die TeilnehmerInnen aus ihrer eigenen beruflichen Erfahrung mitbringen. Dies kann konkrete praktische Fragen zur Vorgehensweise betreffen, wie auch persönliche Themen, die durch die Arbeit angerührt werden.

Wir arbeiten in der Gefühls- und Körperarbeit mit den folgenden Ansätzen, die wir den TeilnehmerInnen im Laufe der Ausbildung nahe bringen:
Regressionsarbeit, Integration von primären Erfahrungen, bewusste Kommunikation, Wahrnehmungsschulung, Begleitung zur Eigenverantwortung, Arbeit mit inneren Bildern, Traumarbeit, Biographiearbeit, empathischer Rollendialog, Bewegungsmeditationen, Arbeit mit dem Atem.

Desweiteren werden wir die TeilnehmerInnen in der Ausbildung darin unterstützen, ihrer Intuition zu vertrauen, den eigenen Körper als zuverlässiges Feedbackinstrument zu empfinden und sie ermutigen, aus den eigenen Erfahrungsressourcen kreativ zu schöpfen.

Wer sich entschließt an der Ausbildung teilzunehmen, verpflichtet sich jeweils für ein Jahr. Es ist sinnvoll mindestens drei Jahre an der Ausbildung teilzunehmen, um einen sicheren Boden zu entwickeln.

Zusätzlich zu den drei Ausbildungstreffen pro Jahr (in den geraden Jahren: 2×3 + 1×6 Tage, in den ungeraden Jahren: 3×3 Tage) MUSS an mindestens einer 6-Tage-Intensivgruppe oder einem 5-Tage-Einzel-/Paarintensiv teilgenommen werden. Ob zusätzliche Gruppenbesuche notwendig sind, wird jeweils mit Willi und Mareia zu Beginn des Ausbildungsjahres abgesprochen.

Voraussetzungen, um die Ausbildung beginnen zu können: VOR Beginn des zweieinhalbtägigen Ausbildungs-Einführungs-Wochenendes (das jeweils Ende September stattfindet) aktive Teilnahme an mindestens zwei 6-Tage-Intensiv-Gruppen und an einer 2-Tage-Gruppe in Gefühls- und Körperarbeit bei Willi Maurer, Mareia Claudia Lange oder Claudia Panico.

Weitere Infos im Ausbildungsflyer