Blog

Mareia Claudia Lange

SoulrootsReflexionen

über Menschliches & Zwischenmenschliches

Körper — Psyche — Gefühle

Wunder kreieren


In meinem letzten Blogartikel Recht haben oder in Verbindung sein, der zugegebenermaßen inzwischen schon 2 Monate (statt meiner üblichen 2 Wochen) her ist, schrieb ich über meine Erkenntnisse, wie ich zwei Jahrzehnte dazu beigetragen hatte, dass mit einer mir sehr nahen Verwandten, eine emotional unhaltbare Situation aufrechterhalten wurde, wie ich diese Verbindung unbewusst dominiert hatte und dadurch die Zuneigung zueinander verschwunden war und wie eine Wiederannäherung möglich wurde.

Was danach passierte, haute mich glatt um.

Ich war viele Jahre ausschließlich freiberuflich tätig gewesen und hatte etwa ein Jahr zuvor beschlossen, in Teilzeit eine Stelle aufzunehmen. Die Kollegen waren großartig, die Arbeit machte Spaß, aber es war nicht wirklich das, wovon ich geträumt hätte, zudem mußte ich Nachteule drei Tage die Woche um 4.20 Uhr aufstehen. Suboptimal. Da ich auch merkte, dass ich die Stadt über hatte und mir die Berge fehlten, hatte ich im Herbst 2017 beschlossen meinen Job zu Ende Januar 2018 und meine Wohnung zu Ende Februar 2018 zu kündigen und in den Südwesten Deutschlands zu ziehen, in den Südschwarzwald. Ich hatte mir sogar schon die genaue Gegend ausgeguckt. In Dachsberg wollte ich wohnen. Da schien es schöne Wandermöglichkeiten zu geben. Und dann war Mitte Januar 2018 und weder ein neuer Job noch eine neue Wohnung waren in Sicht. Langsam wurde es eng.

Mitte Januar 2018 nahm ich am Landmark Forum in Frankfurt/Main teil und räumte innerlich auf – u.a. mit meiner sehr nahen Verwandten (wie beschrieben) und einem Ex-Partner. Ich schaute jeweils, was ich dazu beigetragen hatte, dass die Verbindung nicht gedeihen konnte. Mir fiel es schuppenweise von den Augen. Als wäre ich zuvor blind gewesen und könnte plötzlich sehen. Weitere Erkenntnisse und mutige Gespräche mit engen Freundinnen sollten in den nächsten Tagen und Wochen folgen.

Zunächst aber überraschte mich das Leben mit etwas, das ich mir nie hätte träumen lassen.

Augen auf und los

Das Landmark Forum fand an einem Freitag, Samstag, Sonntag und Dienstagabend statt. Als ich Sonntag am Einschlafen war, malte ich mir aus, wie toll es wäre, wenn ich nächsten Morgen noch ein Mal nach Stellen schaute, meine Traumstelle im Südschwarzwald fände, mich am Dienstag vorstellen könnte und sie dort wollen würden, dass ich zum 1.Februar 2018 anfinge.

Als ich dann morgens wach wurde, dachte ich bei mir, dass ich zumindest im Internet nach Stellen schauen sollte, damit ich dem Leben die Chance gebe, dass es mir diesen Wunsch erfüllen kann. Gesagt, getan.

Erste Jobsuchmaschine: Nichts Passendes.

Zweite Jobsuchmaschine: 2 Stellenanzeigen im Südschwarzwald.

Und eine davon las ich und dachte: „DAS IST MEINE STELLE.“ Ich rief an, fragte, ob die Stelle noch frei sei und hatte keine Stunde später meine Bewerbung hingeschickt. Noch am Abend des gleichen Tages erhielt ich eine email vom Klinikchef, wann ich mich vorstellen kommen könnte. Ich nahm meinen Mut zusammen und rief umgehend an. Ich wollte mich ja nächsten Tag vorstellen, also war Zögern nicht angesagt. Er nahm tatsächlich den Hörer ab. Und was dann kam, ließ mir buchstäblich den Mund offen stehen.

Er dachte natürlich, ich sei noch in Berlin. Ich hingegen, war in der Nähe von Frankfurt, also viel näher dran. Ich sagte ihm, dass ich nicht in Berlin sei sondern in der Nähe von Frankfurt und dass ich mich gerne am nächsten Tag vorstellen käme, allerdings am Abend wieder in Frankfurt sein müßte. Woraufhin er doch glatt sagte: „Sie brauchen nicht bis in den Schwarzwald fahren. Ich habe Morgen einen Zahnarzttermin in Frankfurt.“ WOW. Ich dachte ich höre falsch. Grandios. Wir trafen uns nächsten Mittag am Frankfurter Hauptbahnhof in einem netten Café, redeten für eine Stunde und am Ende sagte er: „Ich brauche sie zum 1.2.2018. Sie können anfangs in der Klinik schlafen, bis sie eine Wohnung gefunden haben. Bei der Suche helfen wir ihnen.“

Ich mußte nicht überlegen, sondern sagte sofort zu, denn die Rahmenbedingungen stimmten. Allerdings hatte ich nun nur noch 2 Wochen, um meinen gesamten Wohnungsinhalt in Kisten etc. zu verpacken und dafür eigentlich keine Zeit, denn ich hatte zwischendurch noch eine mehrtägige Weiterbildung in Wien, ein KollegInnentreffen in Göttingen und zwischendurch arbeitete ich noch bei meinem noch-Job.

Und dann schickte mir „der Himmel ein paar helfende Engel“. Meine Nachbarin bot mir an für mich mit dem Kisten packen anzufangen, während ich in der Weltgeschichte rumdüste. Und als ich dann wieder da war, griffen mir eine Kollegin, meine Nachbarin und eine liebe Freundin unter die Arme und innerhalb von 1 1/2 Tagen war fast alles verpackt – mein Wohnungsinhalt und der Inhalt meines Praxisraums. Ich bin den drei Frauen unendlich dankbar.

Das neue Leben beginnt

2 Wochen nach diesem Vorstellungsgespräch begann ich also meine neue Stelle – und brauchte noch eine Wohnung. Ich hatte genaue Vorstellungen. Jede Person mit der ich redete sagte mir, dass das utopisch sei und es das, was ich haben wollte nicht gäbe und außerdem sei der Wohnungsmarkt grad angespannt. Am Abend meines zweiten Arbeitstages schaute ich im Internet nach Wohnungen. Auf der Website einer regionalen Zeitung sah ich zwei Wohnungsanzeigen, eine davon hörte sich nach genau dem an, was ich wollte. Ich rief nächsten Tag an, schaute sie mir eine Tag später an, vier Tage danach unterschrieb ich den Vertrag – eine Woche nach Arbeitsbeginn – und am nächsten Tag zog ich ein. WOW. Ein Traum wurde wahr. Ich konnte es kaum fassen. Ich hatte sogar die Erlaubnis meiner Vermieter erhalten, dass ich die Wohnung teilgewerblich nutzen kann. So kann ich an meinen jobfreien Tagen meine Freiberuflichkeit weiterführen.

Inzwischen habe ich meine Wohnung in Berlin komplett aufgelöst (der Umzug wäre nochmals eine Geschichte für sich) und arbeite seit 2 Monaten bei der neuen Stelle. Und liebe es jedes Mal, wenn ich dort bin und bin hellauf begeistert von meinem neuen Heim. Ich bin mir selbst so unendlich dankbar, dass ich das Landmark Forum gemacht habe, die Telefonate und Gespräche geführt habe, die ich geführt habe und in Aktion gegangen bin. Ich liebe mein Leben hier im Südschwarzwald. Und du wirst es kaum glauben. Ich bin tatsächlich in Dachsberg Zuhause.

Landmark begleitet mich weiter. Im Forumspreis inbegriffen ist ein 10-Abend-Seminar, welches jetzt langsam dem Ende zugeht. In diesem wurde vertieft, was im Forum vermittelt wurde. Der Zusammenhalt und die Unterstützung der Teilnehmer*innen und der Seminarleiterin und Assistent*innen ist phänomenal. Und ich bin wahrlich nicht die einzige Person mit beeindruckenden Durchbrüchen. Ich weiß von anderen Familienbefriedungen, Jobwechseln hin zum Traumjob, Beziehungen die wieder aufblühten, Projekte die angegangen wurden (nachdem sie jahrelang brach lagen oder nur von ihnen geträumt worden war), einer Praxis die plötzlich Zulauf hatte, nachdem sie fast geschlossen werden mußte, Rückmeldungen, wie viel offener und zugänglicher die Menschen von anderen erlebt werden. Die Teilnehmer*innen berichteten von mehr Gelassenheit, Zielstrebigkeit, Freude am Leben und Vielem mehr.

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, dann kontaktiere mich, nimm an einem kostenfreien Einführungsabend teil, schau dir das englischsprachige Video an oder folge einfach deinem Impuls und melde dich direkt an. Das nächste Landmark Forum in Deutschland findet am 20.-22.+24.04.2018 in Hofheim, bei Frankfurt/Main, statt und regelmäßig auf Englisch in London und anderen Orten weltweit.

Ich habe in den letzen 25 Jahren an vielen Workshops, Kursen, Weiterbildungen und Events teilgenommen. Ich habe nichts erlebt, was so schnell auf so vielen Ebenen, also für so viele Lebensbereiche tauglich, transformierend und manifestierend war und mir zudem Werkzeuge an die Hand gibt, die ich im Alltag sofort umsetzen kann. Und den Kundenservice und die Rundumbegleitung finde ich einfach grandios. Es herrscht jedoch kein „Blümchenwiese-Samthandschuh-Ton“. Es wird Tacheles geredet (ohne dabei ruppig zu sein), also es werden die Dinge beim Namen genannt. Ich erlebe die Atmosphäre als sehr unterstützend, engagiert und klar.

Ich freue mich wie immer über Kommentare. Ich wünsche dir ein kraftvolles, erfülltes Leben und hoffe du fühlst dich inspiriert JETZT etwas dafür zu tun, dass auch du dir das Leben kreierst, welches du dir wünschst. Schieb es nicht weiter raus, was auch immer es ist, geh es JETZT an. Dir gefällt mein Blogartikel? Dann teile ihn gerne mit anderen und abonniere meinen Blog.

Und übrigens: Du hast einen umverschiebbaren Termin im April und kannst deshalb nicht im April zum Forum oder möchtest Menschen auf diese großartige Arbeit aufmerksam machen, nachdem du im April beim Forum warst? Nach dem Forum ist vor dem nächsten Forum. Am 19.Mai 2018 wird es in meinem neuen Praxisraum hier im Südschwarzwald einen Landmarkeinführungsnachmittag geben. So erhalten Menschen, also vielleicht auch du oder jemand der dir am Herzen liegt, die Möglichkeit, einen Einblick in die Herangehensweise von Landmark zu bekommen. Wer teilnehmen möchte ist herzlich willkommen. Die genaue Uhrzeit und Dauer teile ich dir gerne auf Anfrage mit.


Monday, 26.March 2018

weitere artikel zu den themen

Alle Artikel

warum ich den Blog führe

Die Arbeit mit den Menschen die ich begleite, meine Partnerschaftserfahrungen, das Tango Argentino tanzen, alltägliche Erlebnisse und meine Reisen in andere Länder regen mich besonders zur Reflexion über Menschliches und Zwischenmenschliches an. Einige meiner Reflexionen teile ich hier.

Blog abonnieren

Gib Deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Join 72 other subscribers

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*